Förderprojekt

DEBInet-Ernährungsblog

Wissenschaftlich fundierte Ernährungsinformationen allgemein und verständlich darzustellen, ist eines der Ziele der Stiftung. Die Übersichtsartikel, die seit 2009 als Beiträge im DEBInet-Ernährungsblog erschienen sind, sind unten stehend nach Aktualität geordnet aufgeführt. Über unsere Stichwortsuche können Sie die Texte nach Suchbegriffen oder Kategorien filtern.


 

Eine Auswahl von Informationstexten, geordnet nach Themenbereichen und mit einem Stichwortverzeichnis versehen, ist auch in einer Broschüre („Ernährungs-Lesebuch“, Kluthe et al.) zusammengefasst. Sie können das Ernährungslesebuch unter www.grvs.de oder unter www.ernaehrung.de kostenfrei downloaden oder über den Buchhandel beziehen.

Wir freuen uns, wenn Sie den DEBInet-Ernährungsblog mit einer Spende auf das Konto der Kluthe-Stiftung Ernährung und Gesundheit e.V. unterstützen. Wir senden Ihnen gerne eine Spendenbescheinigung zu.

 

 
 
 
 
Förderprojekt

Nachsorgeprogramm FLIMS

flims

Das Freudenstädter Lebensstilinterventions- und Motivationssystem (FLIMS) ist ein strukturiertes Nachsorgeprogramm für Menschen mit ernährungsbedingten Erkrankungen.

Das Ziel ist, Menschen mit Übergewicht, Adipositas, Prädiabetes/Diabetes und/oder Bluthochdruck (arterielle Hypertonie) auf dem Weg der Lebensstiländerung zu unterstützen und zu begleiten und über eine Ernährungsumstellung einen nachhaltigen Gewichtsreduktionserfolg zu ermöglichen.

Das Nachsorgeprogramm FLIMS steht allen Interessenten kostenlos zur Verfügung, bei erfolgreicher Teilnahme erhalten diese ein Teilnahmezertifikat.

 
Förderprojekt

Seminare & Tagungen

Die Kluthe-Stiftung Ernährung und Gesundheit e.V. unterstützt die Durchführung von Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen in den Bereichen Ernährung und Ernährungsmedizin und führt eigene Seminare zum Thema Ernährung und Gesundheit durch.

Der Tagungsort unserer eigenen Seminare ist das Hotel Teuchelwald im Martha-Maria Gesundheitspark Hohenfreudenstadt in Freudenstadt/Schwarzwald.


Termine

geplante Veranstaltungen
17.-19. Juni 202128. Jahrestagung der GRVS in Freudenstadt
abgeschlossene Veranstaltungen
25.-27. Juni 202028. Jahrestagung der GRVS in Freudenstadt (wegen Corona-Pandemie verschoben auf 2021)
5./6. März 2020Dialogorientierte Ernährungsberatung, -therapie und -bildung Teil II (Ernährungsandragogik)
13./14. Februar 2020Dialogorientierte Ernährungsberatung, -therapie und -bildung Teil II (Ernährungsandragogik)
5./6. Februar 2020Dialogorientierte Ernährungsberatung, -therapie und -bildung Teil II (Ernährungsandragogik)

Über uns

Der e.V.

Der gemeinnützige Verein "Kluthe-Stiftung Ernährung und Gesundheit e.V." ist der operative Arm der Kluthe-Stiftung und realisiert Projekte mit den Mitteln, die ihm aus den Erträgen der rechtsfähigen Stiftung oder aus anderen Quellen zufließen.

Vereinszweck

Der Verein dient der Förderung der Wissenschaft und Forschung, der Förderung von Bildung und Erziehung, sowie der Verbesserung der sozialen und gesundheitlichen Lage von Menschen unter besonderer Berücksichtigung der Möglichkeiten der Ernährungsmedizin.

  • Maßnahmen der gesundheitlichen Verbesserung
  • Erziehung und Bildung, z.B. durch Kurse und Seminare
  • Fachtagungen und wissenschaftliche Publikationen
  • Fortbildung von Ärzten und weiteren medizinischen Berufen insbesondere in Diagnostik, Prävention und Therapie sowie von Multiplikatoren z.B. in Schulen, Vereinen und Betrieben
  • Unterstützung und Durchführung von Forschungsvorhaben und Öffentlichkeitsarbeit
  • Erfahrungsaustausch und Zusammenarbeit mit anderen Institutionen auf nationaler und internationaler Ebene
Spenden

Sie können die Projekte des "Kluthe-Stiftung Ernährung und Gesundheit e.V." direkt unterstützen. Bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Der Verein ist gemeinnützig. Spenden sind steuerlich abzugsfähig. Sie erhalten eine Spendenbescheinigung.

Die Stiftung

Die "Kluthe-Stiftung Ernährung und Gesundheit" ist eine rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts. Die Stiftung wurde von Dr. Bertil Kluthe errichtet und im Jahr 2009 vom Regierungspräsidium Freiburg anerkannt.

Stiftungszweck

Die Stiftung dient der Förderung der Wissenschaft und Forschung, der Förderung von Bildung und Erziehung und somit der Verbesserung der gesundheitlichen Lage von Menschen unter besonderer Berücksichtigung der Möglichkeiten der Ernährungsmedizin. Damit trägt sie dem gemeinsamen wissenschaftlichen und edukativen Interesse der Stifter Prof. Dr. Reinhold Kluthe und Dr. Bertil Kluthe Rechnung. Dieser Stiftungszweck wird verwirklicht durch die Förderung des gemeinnützigen Vereins "Kluthe-Stiftung Ernährung und Gesundheit e.V." mit Sitz in Freiburg im Breisgau sowie vergleichbarer Körperschaften.

Gremien
Stiftungsvorstand: Dr. Bertil Kluthe, Freiburg
Stellvertretender
Vorstand:
Prof. Stephen Batsford, Freiburg
Stiftungsrat: Prof. Stephan Klaus, Oberwolfach
Prof. Margret Fell, Bad Rippoldsau-Schapbach
Dr. Julia Kluthe-Lebek, Freiburg
Dr. Bertil Kluthe, Freiburg

Zustiftungen

Zustiftungen an die "Kluthe-Stiftung Ernährung und Gesundheit" - rechtsfähige Stiftung sind möglich. Bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf.



Die Stifter

Prof. Dr. Reinhold Kluthe
Prof. Dr. Reinhold Kluthe
Jahrgang 1928, verstorben 2007, Internist, Nephrologe und Ernährungsmediziner der ersten Stunde. Ausgehend von seinen wissenschaftlichen Arbeiten auf dem Gebiet der Nephrologie wuchs seine Erkenntnis über die Bedeutung der Ernährungsmedizin. Prof. Kluthe gründete im Jahre 1975 mit anderen Wissenschaftlern die Deutsche Arbeitsgemeinschaft für klinische Ernährung und Diätetik (DAKED), einen der Vorläufer der späteren Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM). Von 1977 bis 1991 leitete er die neu eingerichtete Sektion für Ernährungsmedizin und Diätetik am Universitätsklinikum Freiburg. Er initiierte Fachgesellschaften, verschiedene wissenschaftliche Zeitschriften (z.B. Aktuelle Ernährungsmedizin, Nieren- und Hochdruckkrankheiten, Clinical Nephrology) und diverse weitere Projekte auf dem Gebiet der Ernährungsmedizin. Er war u.a.
  • Initiator, Mitbegründer (1983) und langjähriger Präsident der Deutschen Akademie für Ernährungsmedizin (DAEM)
  • Mitbegründer (1999) und langjähriges Präsidiumsmitglied des Bundesverbandes Deutscher Ernährungsmediziner (BDEM)
  • Autor zahlreicher ernährungsmedizinischer Fachbücher und Patientenratgeber (z.B. Diätbuch für Nierenkranke, Ernährungsmedizin in der Praxis, Lehrbuch Ernährungsmedizin)

Die Stifter

Dr. Bertil Kluthe
Dr. Bertil Kluthe
Jahrgang 1961, Internist, Endokrinologe und Diabetologe, Ernährungsmediziner DAEM/DGEM befasst sich neben seiner klinischen Tätigkeit mit dem Aufbau von Netzwerken im Ernährungsbereich und dem Einsatz von Medien zur Vermittlung und Umsetzung von Ernährungswissen in der breiten Bevölkerung. Neben Referenten- und Autorentätigkeit (Ernährungsmedizin, Softwareentwicklung) ist er u.a.
  • Visiting Professor an der Kobe Women‘s University, Kobe, Japan (seit 2012)
  • Vorstandsmitglied der Gesellschaft für Rehabilitation von Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten e.V. (GRVS)
  • Ärztlicher Leiter des Deutschen Ernährungsberatungs- und -informationsnetzes (DEBInet, www.ernaehrung.de)
  • Mitglied in wissenschaftlichen Beiräten u.a. der Ernährungs Umschau und verschiedener medizinischer Fachgesellschaften
  • Dozent bei wissenschaftlichen Fortbildungsveranstaltungen (u.a. DDG, DGEM, ADBW, DAEM)
Dr. Bertil Kluthe arbeitet als Leitender Arzt in einer Rehabilitationsklinik (Klinik Hohenfreudenstadt, Zentrum für Prävention und Rehabilitation, Freudenstadt/Schwarzwald) mit einem Schwerpunkt im Bereich der Ernährungsmedizin und der Diabetologie.

Gemeinsam
Die beiden Stifter haben mit ihrer Arbeitsgruppe das "Modellprojekt klinische Ernährungsmedizin" der DAEM und den Aufbau des Netzwerkes der "Schwerpunktpraxen Ernährungsmedizin BDEM" konzipiert und umgesetzt.


Unser Engagement


Die Initiatoren der Kluthe-Stiftung Ernährung und Gesundheit, Prof. Reinhold Kluthe und Dr. Bertil Kluthe, haben verschiedene Projekte im Ernährungsbereich angestoßen und maßgeblich an deren Realisierung mitgewirkt. Die Kluthe-Stiftung begleitet diese Projekte bei ihrer weiteren Realisierung. Ein paar Beispiele seien hier aufgeführt:

Deutsche Akademie für Ernährungsmedizin (DAEM)

Die Deutsche Akademie für Ernährungsmedizin wurde im Jahr 1983 auf Initiative von Prof. Reinhold Kluthe gegründet, der die Akademie dann auch über 20 Jahre lang als Präsident leitete und mit einem Team von Mitstreitern weiterentwickelte. Das vorrangige Ziel der Akademie war die Verbesserung der ernährungsmedizinischen Fort- und Weiterbildung und die Etablierung einer expliziten ernährungsmedizinischen Qualifikation. Im Laufe der Jahre besuchten über 5000 Ärztinnen und Ärzte die Weiterbildungskurse der DAEM. Prof. Kluthe war federführend bei der Erstellung des ersten Curriculums Ernährungsmedizin der Bundesärztekammer. Dr. Bertil Kluthe wirkte langjährig im erweiterten Vorstand der DAEM mit. In den Jahren 1998/1999 wurde von den beiden der „Ernährungsmediziner DAEM/DGEM®“ nach dem Vorbild des Diabetologen DDG konzipiert und ab 1999 von der DAEM verliehen. Seit 2018 ist die „Ernährungsmedizin“ als Zusatzweiterbildung in der ärztlichen Musterweiterbildungsordnung verankert. Seit 2010 werden von der DAEM neben den Basisweiterbildungskursen auch Spezialseminare an den Lehrkliniken angeboten.


Berufsverband/Bundesverband Deutscher Ernährungsmediziner (BDEM)

Im Jahr 1999 wurde auf Initiative der beiden Stifter der Berufsverband Deutscher Ernährungsmediziner (BDEM) gegründet, der dann später in Bundesverband Deutscher Ernährungsmediziner umbenannt wurde. Beide wirkten über viele Jahre maßgeblich im Vorstand mit. Der Verband wuchs rasant, bereits im Jahr 2009 konnte Dr. Bertil Kluthe in seiner damaligen Funktion als Schriftführer anlässlich der Jahrestagung in Wolfsburg das 1000ste Mitglied im BDEM begrüßen.

Modellprojekt klinische Ernährungsmedizin der DAEM / Lehrklinik für Ernährungsmedizin

Das Modellprojekt klinische Ernährungsmedizin wurde in den Jahren 1998-2000 an der Klinik Bad Rippoldsau, der damaligen Modellklinik für Ernährungsmedizin der Deutschen Akademie für Ernährungsmedizin (DAEM), entwickelt, einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht und dann gemeinsam mit der DAEM auf weitere Kliniken in Deutschland übertragen. So entstand in wenigen Jahren ein Netzwerk von 25 auf Ernährungsmedizin spezialisierten Kliniken, die nach den Erfahrungen aus dem Modellprojekt strukturiert wurden. Ab dem Ende der 10er Jahre löste die Bezeichnung „Lehrklinik für Ernährungsmedizin“ den ursprünglichen Begriff der Modellklinik ab. Das von den Stiftern für die Modellklinik entwickelte Zertifizierungsverfahren dient auch heute noch als Basis für die Zertifizierung von Kliniken zur „Lehrklinik für Ernährungsmedizin“ durch die DAEM.


Schwerpunktpraxis Ernährungsmedizin BDEM

Aufbauend auf den Erfahrungen aus dem Modellprojekt klinische Ernährungsmedizin, insbesondere der Definition von interdisziplinären, multimodalen Ernährungsteams, wurden Konzepte entwickelt, um die ernährungstherapeutische Versorgung im ambulanten Bereich zu verbessern. Aus diesen Vorarbeiten entstand das Konzept der Schwerpunktpraxis für Ernährungsmedizin, das von den Initiatoren an den BDEM angegliedert wurde. Nach dem Vorbild des Modellprojekts klinische Ernährungsmedizin wurde ein Zertifizierungsverfahren für Arztpraxen zur Qualifikation als Schwerpunktpraxis für Ernährungsmedizin entwickelt, das auch heute noch die Grundlage für die Zertifizierung zur Schwerpunktpraxis Ernährungsmedizin BDEM bildet. Das Projekt der Schwerpunktpraxis Ernährungsmedizin BDEM wird vom Bundesverband weitergeführt.